#5 – Junge Kunst aus Prinzip: Eine Gruppenausstellung _ab 30.11.2018

Ausstellung

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#5 – Junge Kunst aus Prinzip: Eine Gruppenausstellung _ab 30.11.2018

AUSSTELLUNG

#5

Junge Kunst aus Prinzip: Eine Gruppenausstellung

_ Acryl _Filztechnik _
Fotografie 
_Illustration
 _Karikatur _
Mischtechnik
 _Ölfarbe _
Skulptur
 _Stencil

AUSSTELLUNGSZEITRAUM
30. November bis 16. Dezember 2018

VERNISSAGE
_Datum 30. November 2018
_Uhrzeit 19.30 Uhr
_Erdbeerbowle für alle
_Live-Musik gibt’s auch
_Aftershow Jens-Uwe Soul (Vinyl Set)


Es sind vielleicht nicht unzählige, gewiss aber viele – die Künstler, deren Werke in den vergangenen Jahren in der Galerie Forum K präsentiert wurden. Unterschiedlichste Typen, verschiedenste Genres. Nur eines verbindet, das Motto der Galerie: Junge Kunst aus Prinzip. Weniger im Hinblick auf das biologische Alter, obgleich das in den meisten Fällen auch noch jung zu nennen ist, vielmehr jung im Geiste des künstlerischen Schaffens. Und weil es durchaus wert ist, sich dies komprimiert vor Augen zu führen, gibt es zum Ausklang des Jahres eine Gruppenausstellung, die durch eine Auswahl dieser Künstler realisiert wird.

Mit dabei:
Alabaster Becher
Pauline Endler
Nicolas Felly
Chris Gonz
Franz Grünewald
Christian Haupt
Lidia Schwinger
Pia Larisch

Veit Larisch

René Meyer

Michael Mietling

Alfred Mogelseng

Max Roßner

Erik Schubert

René Seifert

Slex

Heinz Tonndorf

Chris Wardezki

André Wolf

  • © Christian Haupt
  • © Chris Gonz
  • © Nicolas Felly
  • © Pauline Endler
  • © Erik Schubert

Voll der Osten

AUSSTELLUNG

VOLL DER OSTEN

Fotos: Harald Hauswald
Texte: Stefan Wolle

_Plakat

AUSSTELLUNGSZEITRAUM
9. bis 25. November 2018

VERNISSAGE
_Datum 9. November 2018
_Uhrzeit 19.30 Uhr
_Grußwort Dr. Eva-Maria Zehrer (Sächsische Landeszentrale für politische Bildung)
_Grußwort Steffen Zenner (Kulturbürgermeister der Stadt Plauen)


Harald Hauswald

In den achtziger Jahren zog Harald Hauswald durch Ost-Berlin und fotografierte, was ihm vor die Linse kam. Er knipste, was andere Fotografen übersahen oder für uninteressant hielten: Kleine Szenen des Alltags, einsame und alte Menschen, verliebte junge Pärchen, Rocker, Hooligans und junge Leute, die sich in der Kirche für Frieden und Umweltschutz einsetzten. 

OSTKREUZ Agentur der Fotografen und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur laden mit der Ausstellung »Voll der Osten. Leben in der DDR« zu einer Bilderreise in die Zeit der Teilung ein. Gezeigt wird eine ungeschminkte DDR-Realität, an die sich heute selbst Zeitzeugen kaum mehr erinnern. Die Ausstellung präsentiert auf 20 Tafeln über 100 bekannte und unbekannte Fotos von Harald Hauswald. Die Texte der Ausstellung hat der Historiker und Buchautor Stefan Wolle verfasst, der wie der Fotograf in der DDR aufgewachsen ist. Die Ausstellungstafeln verlinken mit QR-Codes zu kurzen Videointerviews im Internet, in denen der Fotograf darüber berichtet, wie und in welchem Kontext das jeweils zentrale Foto der Tafel entstanden ist.

Die Ausstellung wurde ermöglicht durch die Zusammenarbeit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung mit dem Kulturreferat der Stadt Plauen und der Galerie Forum K. Es werden außerdem Exponate aus dem DDR-Museum Mühltroff gezeigt.


PREISTRÄGER-AUSSTELLUNG e.o.plauen Nachwuchspreis

AUSSTELLUNG

PREISTRÄGERAUSSTELLUNG
e.o.plauen Nachwuchspreis für Handzeichnungen 2018

_HANDZEICHNUNG

AUSSTELLUNGSZEITRAUM
7. bis 20. September 2018

VERNISSAGE
_Datum 7. September 2018
_Uhrzeit 20 Uhr


Zum mittlerweile 5. Mal hat der Kunstverein Plauen-Vogtland e.V. in Zusammenarbeit mit der Stadt Plauen, der e.o.plauen-Gesellschaft und der Stadtwerke Strom Plauen einen Wettbewerb für junge Künstler ausgelobt, um den talentierten Nachwuchs auf dem Gebiet der Handzeichnung zu fördern. Benannt nach dem in Plauen aufgewachsenen und durch seine Vater-und-Sohn-Cartoons bekannt gewordenen Zeichner Erich Ohser, wird der e.o.plauen Nachwuchspreis aller drei Jahre vergeben. Initiator und Förderer dieses Wettbewerbs ist der namhafte Zeichner und Illustrator Tomi Ungerer, der 2005 den e.o.plauen-Hauptpreis für sein Lebenswerk bekam.

Aus den Einsendungen von 43 Teilnehmerinnen hat die fachkundige Jury dieses Jahr die Arbeiten von Silvan Borer, Lia Rothe und Sophie Weiß sowie Annika Daniel zur Prämierung ausgewählt. Während alle Wettbewerbsbeiträge nun für einen Monat in der Galerie im Malzhaus zu sehen sind, zeigt die Galerie Forum K in Plauen in der Preisträgerausstellung weitere Arbeiten der diesjährigen Gewinnerinnen.


Die Preisträger

Silvan Borer
*1993
Deitingen (Schweiz)
freischaffender Illustrator

Lia Rothe
*2000
Zwickau
Gymnasiastin

Sophie Weiß
*2000
Markneukirchen
Gymnasiastin

Nachwuchsförderpreis: Annika Daniel
*2006
Heidelberg
Gymnasiastin



Wir sind Plauener: 3 GENERATIONEN UND MEHR

AUSSTELLUNG

Wir sind Plauener:
3 GENERATIONEN UND MEHR

_FOTOGRAFIE _POSTKARTEN

AUSSTELLUNGSZEITRAUM
22. Juni bis 08. Juli 2018

VERNISSAGE zur Plauener Nacht der Muse(e)n
_Datum 22. Juni 2018
_Uhrzeit 18 Uhr
_moderierter Rundgang Lars Gruber, Stadthistoriker aus Leidenschaft


Wie in den Vorjahren zeigt die Galerie Forum K zur »Nacht der Muse(e)n« historische Fotografien Plauens. Die aktuelle Ausstellung wird wiederholt den beim Publikum beliebten Vergleich einer bestimmten Perspektive im Wandel der Zeit darstellen. Bisher wurden dafür immer zwei Bilder verwendet – in der Regel eines aus der Nachkriegszeit und ein ganz aktuelles Foto, die Schau 2018 schiebt ein weiteres Abbild aus der DDR-Ära dazwischen und erzählt in dieser Trilogie die Geschichte unserer Stadt über 60 Jahre. Das größtenteils noch unveröffentlichte Bildmaterial stammt natürlich aus der Sammlung von Lars Buchmann, für die Fotografien von heute zeichnet sich Journalist Oliver Orgs verantwortlich.


moderierte Führung durch die Ausstellung
_Datum Samstag, 23.06.2018 & Sonntag, 24.06.2018
_Uhrzeit jeweils 15 Uhr
Lars Gruber, Stadthistoriker aus Leidenschaft, ergänzt die ausdrucksstarken Bilder mit moderierten Rundgäng durch die Ausstellung, reichem Geschichtswissen, belegten Fakten sowie überlieferten Anekdoten aus vielen Jahrzehnten.


Nicolas Felly: ABSURDE WELT(EN)

AUSSTELLUNG

Nicolas Felly:
ABSURDE WELT(EN)

_ÖL AUF LEINWAND _KREIDE AUF ZEICHENKARTON

AUSSTELLUNGSZEITRAUM
04. bis 20. Mai 2018

VERNISSAGE
_Datum 04. Mai 2018
_Uhrzeit 19.30 Uhr
_Musik Night Of Sorrow
_Special Absinth-Bar


Die gegenständliche Malerei ist für mich nicht Anachronismus, nicht Selbstzweck, sondern Bestandteil der bildhaften Erzählung. Ich suche nicht die fotorealistische Darstellung. Figuren – Landschaften – Architektur – sind Interpretation und Umformung meiner Wahrnehmung. Der Detailreichtum – mit Strukturen, Licht- und Schattenwirkung lässt die Scenerie fassbar erscheinen und ermöglicht so Nähe zum narrativen Bild. Der weitaus größte Teil meiner Arbeiten beschäftigt sich mit dem Wesen des Menschen – seinen Facetten und Irrwegen. Teils surreal anmutend und absurd zielen sie nicht ins Blaue, sondern sind bestrebt, das wahre Wesen hinter der Fassade sichtbar zu machen.

Wie im Absurden Theater bringe ich Sinnloses, Unsinniges und Handlungen, die sich widersprechen auf die »Bühne« meiner Bilder. Die Sinnsuche des Menschen, seine Orientierungslosigkeit und Unfähigkeit einen Sinn zu finden und Bedeutung zu erlangen, ist somit ein wesentlicher Bestandteil meiner Arbeit.

Die Malerei steht für mich in der Tradition der Jahrhunderte, die es nicht gilt abzuschütteln, sondern an dieses geniale Wissen anzuknüpfen, zu verändern und zu ergänzen mit der individuellen Sicht auf die Gesellschaft.


»Kunst muss polarisieren,
sonst wäre sie bloße Zierde.«


Nicolas Felly

Bildender Künstler (Maler und Illustrator)

_1953 in Berlin geboren
_lebt und arbeitet in Plauen, Deutschland
_1971–1978 Studium an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg, Studienfächer: Freie Kunst und Visuelle Kommunikation
_1977–1985 Arbeit in Verlag und Agentur
_ab 1985 Freiberuflicher Illustrator
_ab 1993 Digital-Illustration und Animation
_ab 2008 freischaffender Maler

Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler, CKB e.V. und BBKV e. V.
Mitglied im Kunst- und Kulturvereins callas-bremen e. V.
Mitglied der Künstlergruppe »Circle 7« – surrealism & visionary art circle


Diesterweg-Gymnasium Plauen: KREATIVE KÖPFE

AUSSTELLUNG

Diesterweg-Gymnasium Plauen:
KREATIVE KÖPFE

_MALEREI _GRAFIK _FOTOGRAFIE _PLASTIK

AUSSTELLUNGSZEITRAUM
13.– 29. April 2018

VERNISSAGE
_Datum Freitag, 13. April 2018
_Uhrzeit 19.30 Uhr
_Performance und Musik Bypassed


Das Diesterweg-Gymnasium Plauen ist künstlerisch. Das Thema der Ausstellung entführt die Besucher in die bildkünstlerische Welt der Schüler und Schülerinnen der achten bis zwölften Klassen. Im Zentrum stehen Werke aus den Kursen der Sekundarstufe II, insbesondere der Leistungskurse Kunst. Diese talentierten Schülerinnen und Schüler können am Diesterweg-Gymnasium ihre künstlerischen Neigungen voll entfalten. Sie arbeiten wöchentlich fünf Stunden im Fach Kunst und belegen häufig auch den fachübergreifenden Wahlgrundkurs Kunst/Deutsch/Musik. Die Arbeiten spiegeln den besonderen Werkstattcharakter des Kunstunterrichtes wider. Er vereint in sich das Suchen, Ausprobieren, Erfahren, Verwerfen, Entwickeln und Realisieren – Potential, welches vor allem die Leistungskurse intensiv für die künstlerische Entwicklung der Schüler nutzen.


Veit & Pia Larisch: VATER UND TOCHTER

AUSSTELLUNG

Veit & Pia Larisch:
VATER UND TOCHTER

_ACRYL _TUSCHE _GOACHE _AQUARELL _AIRBRUSH _FARBSTIFT _ILLUSTRATION

AUSSTELLUNGSZEITRAUM
16. März – 1. April 2018

VERNISSAGE
_Datum Freitag, 16. März 2018
_Uhrzeit 19.30 Uhr
_Laudatio Kati Meybohm
_Musik Mellennium


Das Forum K zeigt Bilder entlang zweier künstlerischer Wege, die nicht verschiedener hätten sein können. Der Weg der Tochter, die zu Beginn eines Bildes noch nicht weiß, wohin die Reise gehen soll. Nichts ist geplant. »Ich betrete meine Fantasiewelt und male, was ich dort sehe.« Es muss viel Gelassenheit sein in dieser Welt. Die Bilder strahlen Ruhe aus, alles ist im Gleichgewicht. Und der Weg des Vaters, der sein Vorgehen stets fein säuberlich plant. Wozu diese Bilder? »Unsere Welt ist schon oft ziemlich normal. Überdreht man jedoch die eine oder andere Stellschraube, ergeben sich sofort völlig neue durchaus amüsante Konstellationen. Wenn ich male, verfolge ich keinen Zweck. Ich bin allein mit mir und meinen Gedanken.« Und was verbindet die beiden? Die Familienbande und die Überzeugung, dass das Leben bunt ist.

  • © Veit Larisch
  • © Pia Larisch
  • © Veit Larisch
  • © Pia Larisch

Die Künstler

Veit und Pia Larisch leben gemeinsam unter einem Plauener Dach – als Vater und Tochter. _Veit Geboren 1967, der geringfügig Ältere, nach einem halbherzigen Start als Maschinenbau-Ingenieur wechselte er vor gut 20 Jahren in die Welt der Grafik. _Pia Geboren 2004, die Jüngere, geht noch zur Schule, begeistert sich für die Künste und hat schon eine unverkennbare Bildsprache entwickelt.


»Die wahrscheinlich beste Erfindung der letzten 80 Jahre war der Ausschalteknopf am Fernseher.«


ALABASTER BECHER: mitternachtsblau

AUSSTELLUNG

ALABASTER BECHER:
mitternachtsblau

_MALEREI _GRAFIK _COLLAGE

AUSSTELLUNGSZEITRAUM
16. Februar – 3. März 2018

VERNISSAGE
_Datum Freitag, 16. Februar 2018
_Uhrzeit 19.30 Uhr
_Musik Alabaster Bechers Selektion, später Vinyl-Kombinat Bamboni

FINISSAGE
_Datum Samstag, 3. März 2018
_Uhrzeit 19.30 Uhr
_Musik improimpro LIVE


Werkschau zum Schaffen im Zeitraum 2017/18. Ein Teil der Bilder stehen im Bezug zu dem Gedicht »der oktopus« von L. Stüdemann. Aspekte, Schichten und vermitteltes Lebensgefühl des Gedichtes werden innerhalb dieser Reihe bearbeitet und Entdeckungen erarbeitet. Die Worte tragen die Bilder ebenso wie die Bilder die Worte tragen. Eine Auswahl von für sich allein stehende Bilder aus derselben Zeit bilden den zweiten Teil der gezeigten Exponate.In dem Konglomerat aus Grafik, Malerei und Collage findet sich immer klare Struktur, Formen, Worte und Muster in Kombination mit chaotisch anmutenden Farbaufträgen. Oft finden sich nahezu organisch anmutende Strukturen in den Farbaufträgen, die Schicht um Schicht verschwinden oder plötzlich wieder auftauchen. Neben Acryl- und Aquarellfarben finden zum Beispiel auch Kaffee, Rotwein, Zeitung und technische Zeichnungen Anwendung.

der oktopus von L. Stüdemann

der oktopus schreibt die geschichte nieder.
tintene worte, die ihm der wind in einer tosenden umarmung entgegenschlug.
niemand wusste, was diese worte in sich trugen,
keiner brach den schwur des zauberhaften.
so schaukelte die flaschenpost auf den wogen der welt an orte nimmermüden staunens,
um den keimling des obskuren an die ufer zu tragen.
wurzelnde laute fliegende freude.
verzehrende verzweiflung …
nimm die stimmgabel vom klang hinfort und setz sie auf den goldenen thron des höchsten gipfels,
küss sie und leite so den sternenklang in moosweicher wohligkeit ein, auf dass das mitternachtsblaue gestirn sich zur ruhe spanne.


Der Künstler

Alabaster Becher

_geboren 1989 in Thalheim im Erzgebirge _zentrale Kindheitserinnerung Fantasiereisen im Wald _Studium der Sozialen Arbeit (ehs Dresden) _Gestaltung diverser Artworks für Tonträger _eigene Schmuckkollektionen _lebt und arbeitet in Dresden

Erste zielgerichtetere Auseinandersetzung mit künstlerischem Schaffen begann vor über 15 Jahren mit dem Format Postkarte – 10 × 15 cm. Damit verbunden ist die Idee der Mailart, also dem Schnittpunkt zwischen Brieffreundschaften und dem Austausch eigener Motive. Das Arbeiten an größer werdenden Formaten nahm Stück für Stück einen höheren Stellenwert ein und steht nun wieder im selben Verhältnis, nämlich 100 × 150 cm.

Musik
2005–2009 Gitarrist /Vocal bei Axident – Punkrock
2008–2009 Vocal bei Four – Deathcore
2010–2017 Gitarrist bei me and the gray – Postrock
seit 2014 Gitarrist bei improimpro – experimental/ambient-Post
seit 2017 Solo unter dem Synonym acacia – experimental/ambient-Post

  • © Alabaster Becher
  • © Alabaster Becher
  • © Alabaster Becher

Mehr Arbeiten: hosentaschengalerie


»Im Schaufenster eines Geschäftes las ich einmal den Satz: Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit. Ich würde sagen, das könnte mein Zitat sein. Im Grunde genommen bin ich immer noch derselbe kleine Junge im Garten meiner Eltern, der die Welt kennenzulernen versucht und sich tagtäglich davor ekelt. Derselbe Junge, der keine Lust auf eine Schule hat, die ihm sagt, wie man zu sein hat und eine abstruse Definition von »Das ist wirklich wichtig.« vertritt. Im Grunde genommen kann ich immer noch weder Erwachsene leiden, noch Schule. Und versuche die Anhängigkeit verschiedener Konventionen abzulegen. Alles noch einmal anders zu denken und meine Welt in eine Welt einzubinden, die nicht meine ist, ist Segen und Fluch zugleich – lässt mich aber in der Kunst und der Musik freier arbeiten. Und wiederum entsteht oft der Eindruck, dass die Kunst und die Musik die einzigen Spielräume sind, in denen ich mich bewegen kann. Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit – und vielleicht muss sie auch nie aufhören.«

InVitro Banana: DURCH FERNE WELTEN UND FREMDE GEZEITEN

AUSSTELLUNG

InVitro Banana:
DURCH FERNE WELTEN UND FREMDE GEZEITEN

_3D-MODELLING _ILLUSTRATION _MATTE PAINTINGS _FOTOMANIPULATION

AUSSTELLUNGSZEITRAUM
12. – 28. Januar 2018

VERNISSAGE
_Datum Freitag, 12. Januar 2018
_Uhrzeit 19.30 Uhr


  • © InVitro Banana
  • © InVitro Banana
  • © InVitro Banana
  • © InVitro Banana

InVitro Banana und Katanga Models vereinen als dreiköpfige Künstlergruppe die digitale mit der analogen Welt. Die Arbeiten erinnern an Game Design für Computerspiele auf der einen Seite, andererseits werden mit Hilfe aufwendiger Miniaturen und Kulissen auch reale Modelle aus dem Bereich Science Fiction erschaffen. Für diese Ausstellung werden die verschiedenen Methoden nahtlos kombiniert – digitale Gestaltung dreidimensionaler Studien, in mühevoller Kleinarbeit und ohne Vorlage maßstabsgetreu nachgebaute Raumfahrzeuge, die Platzierung dieser echten Modelle in künstlich am Computer designten Umgebungen und weitere Beispiele der Anwendung visueller Effekte in Filmen sowie Video-Games. InVitro Banana, mit bürgerlichem Namen Christian Schumann – unterstützt durch Marco Mädler und Jörg Herbst vom Projekt Katanga Models – beschreitet immer wieder die Pfade dieser Welten und versucht die Eindrücke in Konzepten, Illustrationen und Modellen festzuhalten.

InVitro Banana

  • Christian Schumann
  • Jörg Herbst
  • Marco Mädler

Christian Schumann, geboren 1981 in Plauen blickt auf diverse Auftragsarbeiten im Bereich CGI und Game Design zurück, gründete 2012 InVitro Banana als Nachfolgeprojekt zu Virtual Dope, zeichnet sich bis heute durch verschiedene Illustrations-Arbeiten aus und erhielt 2017 den zweiten Excellence Award des Verlags 3dtotal Publishing. Jörg Herbst, geboren 1966 in Bad Elster gründete 2014 das Modellbauprojekt Katanga Models zusammen mit Marco Mädler, gemeinsam sind sie Stammgäste auf den einschlägigen Ausstellungen und Messen zum Thema – inklusive regelmäßiger Einladungen zur Fedcon Bonn sowie Space Days Darmstadt, bauen und restaurieren Modelle auch im Auftrag und bespielen aktuell die einjährige Sonderschau in der Deutschen Raumfahrtausstellung Morgenröthe-Rautenkranz.

Alfred Mogelseng: ERGÜSSE

AUSSTELLUNG

Alfred Mogelseng:
ERGÜSSE

_HANDZEICHNUNG _KARIKATUR

AUSSTELLUNGSZEITRAUM
01. bis 17. Dezember 2017

VERNISSAGE
_Datum 01. Dezember 2017
_Uhrzeit 19.30 Uhr
_Musik Art Plastic Duo


  • © Alfred Mogelseng
  • © Alfred Mogelseng
  • © Alfred Mogelseng

»Mogelseng zeigt auf, warum der Führer platzt und wie sich die Natur den Strand zurück erobert.«

_1965 geboren in Bad Elster
_1971 Einschulung, wenig später Fahrradunfall, seither Ablehnung sportlicher Betätigung
_1974 erfolgreiche Teilnahme an der Mathematikolympiade, Hinwendung zu den schöngeistigen Musen jeglichen Colours
_seit 1981 Tätigkeit in verschiedenen Berufen: Krankenwärter, Hörbuchautor, Vinyldealer, Jazzmusiker, Poet, Maler und Zeichner, Milieustudent, diverse Frauengeschichten
_1995 beobachtendes Studium der Plauener Kunstszene, keinerlei Erkenntnisse _2000 gemeinsam mit dem Plauener Zeichner Wolfgang Trugant, illustrierter Gedichtband »Der Aal im Geigenteich – Gedichte und Zeichnungen von Lust und Unlust«
_2003 Hinwendung zur Musik, Gründung der Experimentalgruppe »Art Plastic Trio«, Auflösung 2005
_2008 nach Schaffenspause wieder Beschäftigung mit der Malerei, kleinere Ausstellungen im europäischen Raum, weitere musikalische Projekte, unter anderem mit der Jazzrockband P.I.M.P.
_2010 nervenaufreibender, zuletzt aber erfolgreicher Prozess um die Namensrechte des »Art Plastic Trios«, Mogelseng finanziell am Ende, hält sich mit Landschaftsaquarellen und Mundharmonikaunterricht über Wasser
_2014 wieder kleinere Zeichnungen, aber keinerlei Ausstellungen
_Dezember 2017 Mogelseng traut sich wieder an die Öffentlichkeit