PING PONG Perspektiven im Dialog

21. August bis 11. September

Gulnara Petzold arbeitet an der Grenze zwi- schen Bild und Klang. Die Meisterschülerin der Universität der Künste Berlin verbindet Fotografie, Video, Malerei und elektronische Musik zu Räumen, die man nicht nur sieht, sondern hört.

PING PONG zeigt, was entsteht, wenn diese Ebenen aufeinandertreffen. Multi-ABC-Ping Pong, 2009, Videoarbeit Der Titel ist Programm. Wie beim Tischtennis wechseln in dieser Ausstellung die Blickwinkel im Sekundentakt, zwischen Fotografie und Video, zwischen stillstehenden und bewegten Bildern, zwischen öffentlichem Raum und privater Nähe. Es geht nicht um das einzelne Werk, sondern um das, was zwischen den Arbeiten passiert.

Gulnara Petzold denkt Bild und Klang als eine Einheit. Ihre visuelle Kunst ist mit ihrer Arbeit als Sound-Artist und Musikproduzentin verwoben, atmosphärische Klanginstallationen laden die Räume akustisch auf. Zwischen den Arbeiten ent- steht ein ständiges Wechselspiel aus Nähe und Distanz, aus Öffentlichem und Privatem. Ana- loge Objekte behaupten sich neben den digita- len Arbeiten und holen die Haptik zurück in eine zunehmend digitale Bildwelt. Zuletzt war Petzolds Live-Performance in der Galerie e.o.plauen zu sehen, ein Moment, in dem flüchtige Töne und bleibende Bilder inei- nandergreifen und die Sehgewohnheiten der Besucher:innen herausfordern.